Anregungen zum Verständnis der Bildersprache von Krankheiten
In diesem Kapitel geht es mir darum, die Idee der Körpersprache zu vermitteln und die Parallelen von äusseren Situationen und inneren Ereignissen zu veranschaulichen. Ziel ist es nicht, eine erschöpfende Darstellung aller Symptome, sprich Signale zu liefern. Das würde den Rahmen dieses Handbuches sprengen. Vielmehr möchte ich, dass beim Durcharbeiten des Handbuches und insbesondere dieses Kapitels eine Ahnung entsteht. Wir Menschen leben in einer Welt, die uns permanent über den Körper und die täglichen Ereignisse Symbole und Signale zuspielt. Diese Botschaften sind im Grunde genommen Mitteilungen des nicht bewussten Teils unserer Persönlichkeit (Unterbewusstsein) und dienen gleichgültig wie wir sie bewerten immer nur einem Zweck: Der Optimierung unseres Lebens, mit anderen Worten der Stärkung unseres Gespürs für den eigenen Weg (Ernährung, Atmung, Bewegung, Denken, Fühlen etc.).
Der Körper ist ein materielles Abbild der psychischen Vorgänge. Gedanken und Gefühle gestalten somit nicht den Körper, er ist so wie Gedanken und Gefühle sind.
Es folgen also einige Anregungen weit entfernt von dem Anspruch vollständig zu sein. Manche Punkte der Auflistung beziehen sich auf Bilder, die uns die deutsche Sprache in einer bemerkenswerten Fülle zur Verfügung stellt. Andere Hinweise liegen in der Gestalt und Funktion des Körpers. Die Tatsache, dass wir z.B. ausgerechnet zwei Arme, zwei Beine und je zehn Finger und Zehen haben, ist auf´s Engste mit den Eigenheiten des Innenlebens verbunden. Bei der Betrachtung körperlicher Signale ist es hilfreich, auch die Seitenverteilung zu beachten.
Während im Gehirn und Kopfbereich die logisch analytischen Fähigkeiten, „das nüchterne Denken”, auf der linken Seite lokalisiert sind, das Intuitiv-Ganzheitliche hingegen auf der rechten Seite, ist es im übrigen Organismus gerade umgekehrt. Die Nervenbahnen überkreuzen sich auf dem Weg vom Kopf in den Körper. Ein Schritt mit dem rechten Fuß ist ein „logisch-analytischer” Schritt, auf den der Ganzheitlich -Intuitive folgen muss oder umgekehrt, sonst falle ich einfach auf die Nase oder über meine Füße. Spricht man umgangssprachlich von einer „LINKen Type” mag diese Beschreibung daher rühren, dass jemand gemeint ist, der vorwiegend seinen Gefühlen folgt und es deswegen an Berechenbarkeit vermissen lässt.
Auf ihn ist wenig Verlass, ganz im Gegensatz zu denjenigen, die Wert auf RECHT und Ordnung legen (Rechtshänder), die also körperlich rechts- und im Gehirn linksbetont sind. So einfach ist es, Körpersprache zu lesen. Denke es für Dich weiter fort und lasse Dich inspirieren. Bevor es nun endgültig losgeht noch zwei Hinweise:
- Die bereits besprochene Eskalationskette der Erkrankungen. Kannst oder willst Du eine erforderliche Änderung/Optimierung Deines Lebens nicht erkennen und umsetzen, wird die Warnlampe sprich das Symptom/die Erkrankung immer größer, krasser und intensiver. Am Endpunkt der Entwicklung stehen dann selbstzerstörerische Prozesse wie Krebs, Aids oder Autoaggressionserkrankungen etc.
- Narben sind Hinweise auf eine Defektheilung. Du trägst eine Narbe davon, ein nur eingeschränkt funktionsfähiges Gewebe, wenn das Thema noch nicht wirklich ganz gelöst ist. Mit der vollständigen Heilung verschwindet die Narbe.
Der Energiehaushalt
Das Lebens-Energieniveau wird sowohl durch aktuelle Ereignisse als auch fortdauernde Besonderheiten beeinflusst. Immer dann, wenn ich nicht im Fluss der Dinge bin, Eins bin mit dem, was gerade geschieht, ist Energie in Abwehr und Blockade gebunden.
Das Energieniveau gibt somit einen direkten Hinweis auf
sympathische und parasympathische Phasen, das ist ein gesundes akut oder chronisch im Widerstand gebundene Lebensenergie, was in die Krankheit führt.
Für das Wort Lebensenergie gibt es eine ganze Reihe verschiedener Bezeichnungen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Dennoch wird es Dir nicht schwer fallen, intuitiv und mit gesundem Menschenverstand den Zusammenhang nachzuvollziehen. Wir reden hier je nach Situation von
- Aggressivität, (negativ als Aggression)
- Sexualität
- Liebe
- Herzensenergie
- Lebensenergie
Alle werden mit der Farbe Rot assoziiert und nicht selten erlaubt der Körper dies sogar konkret zu beobachten. Ich kann „rot werden vor Wut”, aber auch mit einem roten Herz meiner Angebeteten eindeutig und wortlos meine Liebe bezeugen. Blut als der Lebenssaft bestätigt als physiologischer[1] Sachverhalt die Farbzuordnung. Lebensenergie ist also gleich Aggressivität, doch aufgepasst, das ist nichts Negatives. Erst wenn jemand mit seiner Aggressivität, nicht konstruktiv kanalisieren kann, kommt es zu Problemen. Dann entgleist sie womöglich zur Aggression. Wird sie unterdrückt, mündet der Weg in Apathie und Lethargie, oft kombiniert mit Depression. Aggression muss sich nicht gegen jemand anderen richten. Man kann zum eigenen Blitzableiter werden. Hieraus entsteht die ganze Palette der bekannten so genannten [2]Autoaggressions- bzw. Autoimmunerkrankungen.
So weit zu den grundsätzlichen Betrachtungen des Energiehaushaltes. Auch dieser hat seine eigene Sprache, die ich ansatzweise mit einigen bildhaften Redewendungen untermalen will.
- Akute Störungen des Energiehaushaltes
Es gefror das Blut in den Adern
Leichenblass werden vor Schreck
Vor Wut rot anlaufen, da habe ich Rot gesehen
- Chronische Störungen des Energiehaushaltes
Ausgelaugt sein
Auf dem letzten Loch pfeifen
Sich ausgebrannt fühlen
Der Verdauungstrakt wandelt feste Nahrung um, damit sie verinnerlicht werden kann. Mit der Aufnahme von Lebensmitteln wird eine Auswahl materieller Wirklichkeit hineingelassen. Ich nehme etwas Nährendes auf, um es zu meinem Eigenen zu machen. Störungen weisen auf Schwierigkeiten im Umgang mit den materiellen Belangen des Lebens hin. Verstopfung kann beispielsweise auf ein Problem des Loslassens materieller Dinge hinweisen.
Grundsätzlich esse ich das, wozu ich mich hingezogen fühle. Damit nehme ich die Botschaft des gesamten Lebensweges der Pflanze oder des Tieres auf. Diese Auswahl erfolgt in Übereinstimmung mit der Art und Weise der eigenen Lebensführung.
- Mund
Das schmeckt mir gar nicht
- Speiseröhre
Da bleibt einem der Brocken im Hals stecken (vor Schreck)
Eine Sache ist schwer zu schlucken
- Schilddrüse
„Da habe ich sooo einen Hals gekriegt!”
„Ich habe einen Kloß im Hals.”
- Magen
Ich finde etwas zum Kotzen
Etwas schlägt mir auf den Magen
Etwas liegt wie ein Stein im Magen
Da dreht sich einem der Magen um
Das ist mir sauer aufgestoßen
Etwas in sich hineinfressen.
- Dickdarm
Verstopfung, wenn ich etwas Materielles nicht loslassen kann, Menschen. Gegenstände, Geld, Eigentum etc. – Geiz / – Angst vor der Zukunft
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Der Bewegungsapparat mit Knochen und Gelenken gibt uns Stabilität, die Möglichkeit des aufrechten Ganges (aufrecht, aufrichtig sein) und die Fähigkeit zu Bewegung, Beweglichkeit und Balance. Bei Störungen kann ich meine Haltung verlieren, …
Auf den Trichter gekommen
? Ein KLICK und die Fährte geht weiter. Sammle noch mehr Eindrücke von der Bildersprache Deines Körpers.

