Auszug aus dem Buch “Machtkeule Umweltschutz”, mehr Info zum Buch – einfach Mail an gesunder@menschenverstand.net senden.
Das Nebelungenlied – Undurchsichtiges vom Smog
Die mittelalterlichen Heldensagen sind nicht mehr so recht gefragt. Das mag ein Grund dafür sein, dass die meisten den Heiligen Gral mittlerweile für einen hübschen Weinkelch halten und König Artus für einen anspruchsvollen Alkoholiker auf der Suche nach demselben. Überhaupt ist unsere Welt heute weitgehend entmystifiziert, statt Rotkäppchen interessieren uns Radkäppchen. Statt von dichten Nebeln in Feenwäldern zu träumen, laufen wir im dichten Londoner Nebel erschrocken vor die nächste Hauswand. Wir sind im nüchternen Jahr 1952 angelangt, das ein zeitgemäßes Märchen für uns bereithält. Neben dem profanen[1] Inhalt der Geschichte liegt der Unterschied zu traditionellen Sagen im Motiv des Geschichtenerzählers. Ging es früher um geistigen Gewinn geht es hier um zweckgebundene Lügen für finanziellen und Machtgewinn.
Im Winter 1952/53 besagtem Jahr glänzte das alles andere als nebelarme London mit einem Superlativ. Angeblich konnte man an diesen Tagen tatsächlich nicht die Hand vor Augen, und selbst schlanke Menschen noch nicht einmal die eigenen Füße sehen. Just in diesen Tagen starben zwischen dem 05. und 09. Dezember laut Statistik 4000 Menschen mehr als in Vergleichszeitraum der Vorjahre. Alarm! Da der gemeine Mensch ohnehin zu recht oberflächlichen Erklärungen neigt, bot es sich an die Toten dem Smog in die Schuhe zu schieben. Schlechter Fisch zum Abendessen, die Mondphase oder ein mieses Radioprogramm hätten sich auch gut gemacht, doch sie boten keinen Zusatznutzen. Dass eine Vielzahl anderer Gründe in der natürlichen ungeheuren Komplexität der Ereignisse verantwortlich sein könnten, überstrapaziert einfache wie wissenschaftliche Gemüter. Was jedoch sofort als Chance erkannt wurde, war die dramaturgisch passende Verneblung der Bürger. Ab sofort war Smog[2] gefährlich, Schwefeldioxid und andere rauchige Dämpfe überaus tödlich, wenigstens krebserregend. Nun ist es sicherlich sinnvoll, die Luft reinzuhalten. Doch ein Krankheitsrisiko hochzustilisieren schützt keinen Menschen, es begünstigt sogar über die ausgelöste Angst die Entstehung von Krankheiten. Die einzig denkbare Steigerung wäre noch: „Vorsicht, das Leben ist eine lebensgefährliche Angelegenheit. Es kann jederzeit mit dem Tode enden.” Wie so oft blieb man bis zum heutigen Tage standhaft und lieferte weder einen Beweis, noch eine wissenschaftlich ernstzunehmende Untersuchung zum Smog-Thema.
Ernst machte man allerdings mit zahllosen Auflagen, die heute in einer immer weiter ausufernden Öko-Bürokratie den kleineren Unternehmen wie den Konsumenten Geld abgräbt. Der Umweltschaden der allein durch die angeheizte Konsumspirale und die selten gesündere Hochtechnologie zu beklagen ist, dürfte alle Erwartungen übersteigen. Es ist nur zu erahnen, wieviele Tote allein der Katalysator durch Mikrowellen und Schwermetallausstoß gefordert hat, wenn man an solche Äußerlichkeiten glauben will. Wir dürfen den Nebelkünstlern zugute halten, dass sie diesmal nicht unbedingt gelogen haben. Sie haben nur nicht alles gesagt. Verschwiegen wurde, dass der erhöhten Todesrate eine Grippewelle folgte. Das war ein schon damals bekanntes Phänomen. Vor jeder Grippewelle steigt die Zahl der Todesfälle kurzfristig an. Verschwiegen wurde, dass immer schon Kältephasen die Todeszahlen ansteigen lassen. Auch das war im Dezember 1952 der Fall. Verschwiegen wurde zudem, dass über 80% der Toten alte Menschen mit Grippesymptomen waren.
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[1] Das Adjektiv profan wurde im 17. Jahrhundert aus dem lat. profanus: “ungeheiligt, gemein, ruchlos”, eigentlich “vor dem heiligen Bezirk liegend” entlehnt. Es bezeichnet im eigentlichen Sinne die Eigenschaft von Objekten oder Handlungen, die nicht im Zusammenhang mit einem Kult stehen, die keine rituelle oder religiöse Bedeutung tragen, denen keine magischen Eigenschaften und Wirkungen zugesprochen werden. In der heutigen Alltagssprache wird profan auch als ein Synonym für “alltäglich” verwendet. Das Profane hat keinerlei herausragende Bedeutung mehr und stellt den einfachen Normalfall dar. Aus Wikipedia
[2] Kunstwort, zusammengesetzt aus smoke und Fog, engl., Rauch und Nebel
Die Null-Emission als Marketingchance
Und so gibt es bis heute nicht einen einzigen ernstzunehmenden Grund, für die Smoghysterie. Natürlich wollen wir saubere Luft atmen, doch das was heute an Grenzwerten bis unter die Grasnabe geschraubt wird, hat mit Natur, Gesundheit und Realität nichts mehr zu tun. Demgegenüber ist es legal, sich mit einer Aschpillin-Tablette[1] zu vergiften. Erschreckt über das giftige Präsent unterdrückt der Körper für wenige Stunden den Schmerz in der Hoffnung, dass nicht noch eine hinterherkommt. Wir halten also einiges aus oder anders gesagt: Gift, Gefährdung und Tödlichkeit sind eine Frage der Dosis. Um mit Schmerztabletten Flügel zu bekommen, ständen als Hauptgericht mehrere Packungen auf der Speisekarte.
Während der medizinische Härtetest frei verkäuflich ist, sollen böse Umweltgifte aus den Schloten unter die Messbarkeitsgrenze gedrückt werden. Geht es darum die Abluft von Kraftwerken zum Exportschlager für ´s Hochgebirge zu machen? Wohl kaum.
Wenn die Absicht dahinter nicht erkennbar wäre, hätten wir Schizophrenie zu diagnostizieren. Oder wie willst Du das anders bezeichnen, wenn jemand gerne lupenreine Luft aus einem Fabrikschlot inhalieren will, während sein Körper gerade mit zwei Pillen Penicillin ringt, die sein Immunsystem in die Pfanne hauen wollen? Also noch einmal: Gift ist eine Frage der Dosis und der Zeiteinheit, nicht des Vorhandenseins einer Substanz. Doch genau darauf zielt die angebliche Umweltpolitik ab. Sie will zum Phantom der Nullemission vordringen. Es geht weder um Wirklichkeit, noch um Umweltschutz, es geht allein um Angst schüren, Macht und Geld; Geld, das für tatsächliche ökologische Maßnahmen ausgegeben werden könnte.
Du wirst nur auf „Schadstoffe” von aussen reagieren,
wenn Du für sie empfänglich bist.
In diesen Gedankenwelten kannst Du kreisen, musst Du aber nicht. Die nachhaltige Entspannung stammt nicht von Grenzwerten oder einer wie auch immer gearteten Umweltpolitik. Sie reift allein aus der Erkenntnis, dass jede Erkrankung einen psychisch-geistigen Grund hat. Du wirst also nur auf „Schadstoffe” von aussen reagieren, wenn Du für sie empfänglich bist. Die Empfänglichkeit ist wiederum einzig davon abhängig, ob Du einer schwelenden Optimierungsaufforderung nachkommst oder nicht. Über körperliche Krankheiten teilt Dein Wesen[2] dem kleinen eigensinnigen Ego[3] mit, welche Veränderung Dir gut täte. Wenn Du eine Gallenkolik hast, dann ist das kein Umweltschaden, auch kein Ernährungsschaden. Es ist das unmissverständliche und fortgeschrittene Signal Deines Wesenskerns, endlich „die Sau rauszulassen” und mit der gebotenen aggressiven Klarheit für Dich und Dein Leben einzustehen. Dafür musst Du allerdings kein Choleriker werden. Der hat nämlich dasselbe Problem. Er geht nur anders damit um, eben cholerisch[4]. Weil dieser organisch-psychische Zusammenhang ausnahmslos gilt, tut sich die Medizin so schwer, allgemeingültige äussere Krankheitsursachen zu ermitteln. Was die Theorien hartnäckig torpediert, sind die Vielen, genau genommen die Meisten, die an sich krank werden müssten, es aber partout nicht werden. Dabei leben sie unter denselben Bedingungen wie die Dahinsiechenden. Allein schon deshalb steht das Grenzwert- und Umweltschutzgeschwätz mit tönernen Füßen auf sandigem Boden. Also, entspanne Dich, atme selbst im Smog tief durch, richte den Blick nach innen, spüre Dich, folge den Anweisungen Deines Körpers und Du wirst als Opfer für den vernebelnden Blödsinn verloren sein.
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[1] Tabletten, die Acetylsalicylsäure enthalten und schmerz- wie entzündungshemmend wirken.
[2] Den Begriff Wesen verwende ich für die Umschreibung des ganzen Menschen. Der Begriff umschließt Körper und Psyche (Gedanken- und Gefühlswelt). Psyche und Körper bestehen wiederum aus bewussten und unbewussten Funktionen/Anteilen.
[3] Aus dem lateinischen für Ich, also das persönliche Bewusstsein
[4] Als Choleriker (griech. χολή kolæ „Galle”) wird in der heutigen Umgangssprache, ausgehend von der Temperamentenlehre der Hippokratiker, ein leicht erregbarer, unausgeglichener und jähzorniger Mensch bezeichnet. Im positiven Sinn wird ein Choleriker auch als willensstark, furchtlos und entschlossen beschrieben. Aus Wikipedia

